RideFree Germany e.V. beendet das Demo-Jahr 2021 in Nürnberg


Die Chance Politikern fast aller Bundestagsfraktionen (Bündnis90/Die Grünen wollten doch lieber nicht kommen) und Bayrischer Himmel waren wohl der Antrieb für ca. 2.500 Motorradfahrer sich am 18. September – eine Woche vor der Bundestagswahl – auf der Großen Straße in Nürnberg nochmal zu einer Kundgebung mit anschließendem Korso durch die Stadt zu versammeln.
Der Veranstalter RideFree Germany e.V. hatte dazu geladen und die Politiker stellten jeweils die Motorradspezifischen Standpunkte ihres Parteiprogramms vor bevor sie sich den kritischen Fragen und Zwischenrufen der Biker stellten. Was nicht überraschte war der einigermaßen einheitliche Ton der Aussagen, dass man ja nichts gegen die Motorradfahrer und das Motorradfahren an sich hat und dass ja die Verantwortung für die Verkehrssicherheit der betroffenen Straßen zumeist bei den betroffenen Kommunen läge.
Da die Politiker ja aber nun einmal anwesend waren nutzten dies die Redner aus der Motorradszene um die Erwartungen und Ansprüche seitens der Motorradfahrer an die Politik den Damen und Herren als Gepäck mit in ihre kommenden Koalitionsverhandlungen zu geben.
Hammer (National President der Ambassadors for Jesus Christ Motorcycle Ministry) und John (RideFree Germany) gaben klar unsere Erwartungen „Die Freiheit selbst zu entscheiden wann und wohin wir mit unseren Motorrädern fahren!“ zu verstehen. Nicht zuletzt verbunden mit einer klaren Kampfansage: „Wir werden auch nach der Wahl nicht schweigend verschwinden!“
Auch in 2022 wird – so das Versprechen – sich RideFree Germany allein und zusammen mit anderen Vereinen, Interessengemeinschaften und Clubs weiter für die Interessen und die Freiheit der Motorradfahrer einsetzen. Ein wichtiges und zentrales Element ist hier auch die Initiative „Hochschalten – Dialog statt Verbot“, innerhalb welcher auch viel technische und politische Basisarbeit für unser aller Hobby betrieben wird. So werden im kommenden Jahr auch zu den Demonstrationen zusätzlich einige Gespräche mit den verantwortlichen Kommunalvertretern zu führen sein um weitere Streckensperrungen für Motorräder oder andere Benachteiligungen abzuwenden. Eine Arbeit, bei der auch gerne noch weitere Aktive Unterstützer gebraucht werden und daher auch die aktiven Gruppen immer noch Zuwachs suchen.